31 May 2026, 02:12

Reifenhersteller erhöhen Preise um bis zu neun Prozent wegen Rohstoffkosten

Höhere Kosten für Naturkautschuk: Autoreifen werden teurer

Reifenhersteller erhöhen Preise um bis zu neun Prozent wegen Rohstoffkosten

Führende Reifenhersteller erhöhen die Preise, um die stark gestiegenen Rohstoffkosten auszugleichen. Hankook, Pirelli, Goodyear und Continental haben alle Preiserhöhungen von bis zu neun Prozent angekündigt. Die Änderungen treffen zunächst den Handel, werden aber voraussichtlich bald auch die Verbraucher erreichen.

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Die Preisanpassungen begannen Anfang März. Goodyear zog als Erster nach und erhöhte seine Preise am 1. März um bis zu acht Prozent. Pirelli folgte mit einem ähnlichen Schritt und setzte die Preise um bis zu neun Prozent hoch.

Hankook wird seine Erhöhungen ab dem 1. April einführen, wobei die Preise um vier bis fünf Prozent steigen. Continental hat noch keinen genauen Termin festgelegt, rechnet jedoch im Jahr 2017 mit einer zusätzlichen Kostenbelastung von rund 500 Millionen Euro. Das Unternehmen führt dies auf die steigenden Ausgaben für die Beschaffung von Naturkautschuk zurück.

Von den Preiserhöhungen sind alle Reifentypen betroffen. Die Hersteller passen die Preise an, um ihre Gewinnmargen zu schützen, da die Rohstoffkosten weiterhin steigen. Trotz der Erhöhungen bleibt die Branche optimistisch – dank wachsender Marktnachfrage und höherer Absatzzahlen bei SUVs.

Die Preiserhöhungen spiegeln die allgemeinen Spannungen auf dem Reifenmarkt wider. Der Handel wird die Auswirkungen zuerst spüren, doch auch die Verbraucher müssen sich in den kommenden Monaten auf höhere Kosten einstellen. Die positive Einschätzung der Branche deutet jedoch darauf hin, dass die Nachfrage trotz der Anpassungen stabil bleiben wird.

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