Regionalzug rammt Kühe bei Gaildorf – drei Rinder sterben nach Zaunbruch
Moritz FischerRegionalzug rammt Kühe bei Gaildorf – drei Rinder sterben nach Zaunbruch
Regionalzug kollidiert mit Kühen – drei Rinder sterben bei Gaildorf
Nach einem Fluchtversuch aus einer beschädigten Weidezäunung sind bei Gaildorf drei Kühe von einem Regionalzug erfasst und getötet worden. Neun Tiere waren ausgebrochen und hatten zu Verkehrsbehinderungen geführt. Die Polizei ermittelt nun gegen den Besitzer der Rinder.
Der Vorfall begann, als neun Kühe von einer nahegelegenen Weide auf die Gleise gelangten. Ihr Ausbruch war möglich geworden, nachdem ein Zaun beschädigt worden war. Vier der Tiere konnten vom Besitzer schnell wieder eingefangen werden.
Ein Regionalzug auf der Strecke zwischen Gaildorf West und Schwäbisch Hall stieß mit drei der Kühe zusammen. Der Lokführer leitete eine Notbremsung ein, konnte den Aufprall jedoch nicht mehr verhindern. Trotz des Zusammenstoßes blieben alle 13 Fahrgäste unverletzt.
Die Bahnstrecke musste bis Mittwochmorgen gesperrt werden, während die Behörden die Unfallstelle räumten. Unterdessen blieb der Verbleib der beiden noch vermissten Kühe zunächst unklar.
Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Rinderhalter wegen Gefährdung des Bahnverkehrs eingeleitet. Mittlerweile ist die Strecke wieder freigegeben, doch der Vorfall zeigt die Gefahren auf, die von entlaufendem Vieh auf Verkehrswegen ausgehen. Weitere Verletzungen oder Verspätungen wurden nicht gemeldet.






