04 May 2026, 18:24

RAPK entschuldigt sich für Konzert-Chaos am 1. Mai in Kreuzberg

Eine große Gruppe von Menschen marschiert auf einer von Bäumen gesäumten Straße in Berlin, hält Kameras, mit einem Gebäude und einem klaren Himmel im Hintergrund.

RAPK entschuldigt sich für Konzert-Chaos am 1. Mai in Kreuzberg

Berliner Rap-Trio RAPK reflektiert über Verzögerungen durch Konzert am 1. Mai

Die Berliner Rap-Gruppe RAPK hat sich zu den Verzögerungen geäußert, die durch ihr Konzert am 1. Mai verursacht wurden – das zeitgleich mit der revolutionären Maidemonstration stattfand. Das Trio, bestehend aus Victor, Tariq und Gustav, hat sich inzwischen entschuldigt und versprochen, künftige Veranstaltungen besser zu planen, um ähnliche Konflikte zu vermeiden. Ihre Musik, tief verwurzelt in den sozialen Kämpfen Kreuzbergs, verbindet Protest und Kultur auf eine Weise, die Menschen zusammenbringen soll.

RAPK veranstaltete ihr jährliches Solidaritätskonzert am 1. Mai – eine Tradition, die sie nach dem Ende des Myfest-Festivals ins Leben gerufen hatten. Die Veranstaltung in ihrem Heimatbezirk Kreuzberg kreuzte jedoch versehentlich die Route der Demonstration. Daraufhin nutzte die Gruppe Durchsagen über die Lautsprecheranlage und Instagram-Posts, um den Weg für die Demonstrant:innen freizumachen.

Die Texte des Trios setzen sich häufig mit lokalen Themen wie Drogensucht, rassistischer Polizeikontrolle und Gentrifizierung auseinander. Sie verstehen ihre Arbeit als Brücke zwischen Protest und Kultur und machen politische Botschaften durch Rap zugänglicher. Doch die diesjährige Terminwahl führte zu Kritik und veranlasste die Gruppe, ihr Vorgehen zu überdenken.

RAPK hat die Verzögerungen eingeräumt und sich zu einer besseren Planung verpflichtet. Künftige Konzerte sollen räumlich von den Demonstrationszügen getrennt werden, um weitere Konflikte zu vermeiden. Trotz des Rückschlags bleibt das Trio seiner Mission treu: mit Musik Protest zu verstärken und Gemeinschaften zu verbinden.

Der Vorfall hat RAPK dazu gebracht, das Zusammenspiel ihrer Veranstaltungen mit politischen Kundgebungen neu zu bewerten. Ihre Entschuldigung und das Versprechen auf Veränderung unterstreichen ihr Bestreben, kulturellen Ausdruck und politisches Engagement in Einklang zu bringen. In Zukunft wird die Gruppe darauf achten, dass ihre Konzerte die Anliegen, für die sie einstehen, unterstützen – statt sie zu behindern.

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