Prozess um tödlichen Messerangriff im Berliner Humboldt Forum begonnen
In Berlin hat ein Prozess über einen tödlichen Messerangriff im Humboldt Forum begonnen, einem Kulturdenkmal in der Nähe der Museumsinsel. Sieben Angeklagte im Alter von 16 bis 23 Jahren müssen sich unter anderem wegen schwerer Körperverletzung und Totschlags verantworten. Die Verhandlung startete heute, fast sieben Monate nach dem Vorfall am 12. September 2025.
Bei dem Angriff wurde ein 20-jähriger Syrer während einer gewaltsamen Schlägerei mehrfach erstochen und erlag später seinen Verletzungen. Zwei seiner Begleiter erlitten ebenfalls leichte Verletzungen in der Auseinandersetzung.
Den Angeklagten wird schwere Körperverletzung, Störung der öffentlichen Ordnung und Beteiligung an der gewalttätigen Konfrontation vorgeworfen. Vier von ihnen müssen sich zudem wegen Totschlags verantworten. Die Ermittler haben bisher nicht klären können, was den Streit ausgelöst hat.
Der Prozess soll bis zum 13. Oktober dauern, mit 30 Verhandlungstagen. Die heutige Sitzung begann um 9:15 Uhr in einem Berliner Gerichtssaal. Im Mittelpunkt des Verfahrens stehen der Tod des jungen Mannes und die Ereignisse, die zur Messerattacke führten. Das Gericht wird die Rolle jedes Angeklagten in der Schlägerei prüfen. Ein Urteil wird nach der letzten Verhandlung im Oktober erwartet.






