31 May 2026, 06:14

Ostdeutsches Wirtschaftsforum: Elite sucht Lösungen für schwächelnde Region

Ostdeutsches Wirtschaftsforum berät zu Reformbedarfen

Ostdeutsches Wirtschaftsforum: Elite sucht Lösungen für schwächelnde Region

Ostdeutsches Wirtschaftsforum: Spitzenpolitiker und Wirtschaftselite treffen sich in Bad Saarow

Vom 31. Mai bis 2. Juni kommt im brandenburgischen Bad Saarow die politische und wirtschaftliche Führungselite zum Ostdeutschen Wirtschaftsforum zusammen. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Zukunft Deutschlands als Wirtschaftsstandort – insbesondere vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen, die ein kürzlich veröffentlichter Bericht zur Region aufzeigt.

Die Konferenz beginnt am Sonntag mit einer Eröffnungsrede von Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke sowie der Beauftragten der Bundesregierung für Ostdeutschland, Elisabeth Kaiser. Bundeskanzler Friedrich Merz wird am Dienstag als Redner erwartet, während Wirtschaftsministerin Katherina Reiche ihre geplante Teilnahme kurzfristig abgesagt hat.

Im Zentrum der Debatten steht der Wettbewerbsfähigkeitsbericht Ostdeutschland, den das Ifo-Institut Dresden im Auftrag regionaler Wirtschaftsverbände erstellt hat. Die Studie warnt vor zentralen Risiken: schwache Investitionstätigkeit, Fachkräftemangel und eine überalternde Bevölkerung. Die Veranstalter drängen auf schnelle politische Lösungen, um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken.

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Zudem geht es um die Auswirkungen geopolitischer Krisen und die Reformpläne der Bundesregierung. Vertreter aus Wirtschaft und Politik wollen Wege diskutieren, wie die Region ihre wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit und Konkurrenzfähigkeit stärken kann.

Das Forum findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem Ostdeutschland unter wachsendem wirtschaftlichen Druck steht. Die Erkenntnisse des Berichts und die Ergebnisse der Debatten dürften künftige politische Weichenstellungen prägen. Aus Kreisen der Verantwortlichen heißt es, es brauche sofortiges Handeln, um die langfristige Stabilität der Region zu sichern.

Quelle