Notfallvorsorge in Geisa: Wie Bürger sich auf Krisen vorbereiten können
Moritz PetersNotfallvorsorge in Geisa: Wie Bürger sich auf Krisen vorbereiten können
Öffentliche Informationsveranstaltung zur Notfallvorsorge am 19. Mai 2026 im Kulturzentrum Geisa
Am Dienstag, dem 19. Mai 2026, findet um 19:00 Uhr im Kulturzentrum Geisa eine öffentliche Informationsveranstaltung zum Thema Notfallvorsorge statt. Organisiert wird die Veranstaltung von den Gemeinden Geisa, Buttlar, Schleid und Gerstengrund. Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürger auf mögliche Krisenszenarien wie längerfristige Stromausfälle, schwere Stürme oder Hochwasser vorzubereiten.
Den Auftakt bildet eine aktualisierte Gefahrenanalyse für die Region Geisa. Die Experten für Krisen- und Katastrophenmanagement, Winfried Büschel und Tina Gruß-Nelkert, werden gemeinsam mit Bürgermeisterin Manuela Henkel über Risiken wie Blackouts, Extremregen oder Jahrhunderthochwasser informieren. Ihre Ausführungen basieren auf einem Notfallplan, der bereits vor drei Jahren erarbeitet wurde.
Anschließend gibt der Katastrophenschutzexperte Thomas Fischer einen Überblick über den aktuellen Stand der Notfallvorsorge in Deutschland. In seinem Vortrag geht es um Strategien im Krisenmanagement sowie die Bedeutung von Eigenverantwortung in Ausnahmesituationen. Zudem erhalten die Teilnehmer Informationen zu lokalen Notunterkünften und Wärmezentren, die bei längeren Stromausfällen zur Verfügung stehen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen praktische Ratschläge für Haushalte. Die Bürgerinnen und Bürger erhalten konkrete Empfehlungen, wie sie ihre private Notfallplanung verbessern können. Themen sind unter anderem der Umgang mit langandauernden Stromausfällen, die Sicherung von Wohngebäuden gegen Stürme sowie die Vorbereitung auf Hochwasserfolgen.
Alle Anwohner sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen. Der aktualisierte Notfallplan und das Fachwissen der Experten sollen den Bürgerinnen und Bürgern helfen, in Krisensituationen handlungsfähig zu bleiben. Die Organisatoren hoffen, dass die Veranstaltung die Resilienz der Gemeinschaft gegenüber möglichen Katastrophen stärkt.






