09 May 2026, 16:13

Nicole Razavi wird neue Verkehrsministerin in Baden-Württemberg und löst Winfried Hermann ab

Alte detaillierte Karte von Baden-Württemberg, Deutschland, mit einem Gebäude in der rechten unteren Ecke, die Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten mit begleitendem Text zeigt.

Nicole Razavi wird neue Verkehrsministerin in Baden-Württemberg und löst Winfried Hermann ab

In Baden-Württemberg übernimmt eine neue Verkehrsministerin das Amt: Nach 15 Jahren im Ressort scheidet Winfried Hermann aus. Seine Nachfolgerin wird Nicole Razavi, eine langjährige Landtagsabgeordnete, die die Position in der neu gebildeten grün-schwarzen Koalitionsregierung übernehmen wird. Der Wechsel markiert einen Führungswechsel in einem der wichtigsten und sichtbarsten Politikbereiche des Landes.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Winfried Hermann, eine prägende Figur der Grünen, leitete das Verkehrsministerium seit 2011. Während seiner Amtszeit baute er das Schienennetz aus, stärkte die Radverkehrsinfrastruktur und trieb den Ausbau von Ladesäulen für Elektrofahrzeuge voran. Mit seinem Rücktritt endet eine lange Karriere, in der er die Mobilitätspolitik Baden-Württembergs maßgeblich mitgestaltet hat.

Nicole Razavi, die seit fast 20 Jahren dem Landtag angehört, wird nun die Verantwortung für das Verkehrsressort übernehmen. Sie folgt Hermann im Rahmen des neuen Koalitionsvertrags zwischen Grünen und CDU nach. Razavi hatte in der Vergangenheit große Projekte wie Stuttgart 21 unterstützt – ein Vorhaben, das sie künftig in ihrer neuen Rolle begleiten wird.

Anders als ihr Vorgänger hat Razavi in der Vergangenheit die Verkehrspolitik der grün-roten Regierung offen kritisiert. Ihre Ernennung deutet auf einen Kurswechsel im Ministerium hin, da nun zentrale Infrastrukturprojekte unter ihrer Leitung stehen. Razavis Wechsel vom Bauministerium ins Verkehrsressort bringt sie an die Spitze wichtiger Vorhaben, darunter das Projekt Stuttgart 21. Der Übergang folgt auf Hermanns Abschied nach eineinhalb Jahrzehnten, in denen er die Verkehrspolitik des Landes geprägt hat. Ihre Führung wird in den kommenden Jahren die Zukunft der Mobilitätsstrategie Baden-Württembergs entscheiden.

Quelle