Nick Kyrgios scheitert in Halle trotz starkem Comeback an Shimabukuro
Moritz PetersNick Kyrgios scheitert in Halle trotz starkem Comeback an Shimabukuro
Nick Kyrgios hat beim Rasenturnier in Halle sein Comeback im Einzel gegeben – nach monatelanger Verletzungspause. Der Australier hatte wegen Operationen am Handgelenk und Knie wochenlang nicht spielen können. Sein erstes Turnier nach der Rückkehr bestritt er bereits in Stuttgart, wo er Corentin Moutet besiegte.
In Halle startete Kyrgios furios: Mit einem überraschenden Unterhand-Aufschlag sicherte er sich den ersten Satz gegen Sho Shimabukuro. Doch der Japaner kämpfte sich zurück und gewann den zweiten Satz im Tie-Break.
Das Match dauerte eine Stunde und 52 Minuten. Am Ende setzte sich Shimabukuro mit 4:6, 7:6 (7:5), 6:4 durch. Im dritten Satz geriet Kyrgios zudem in einen hitzigen Wortwechsel mit dem Stuhlschiedsrichter.
Im Doppel zog Kyrgios gemeinsam mit Alexander Bublik ins Viertelfinale ein. Seine australischen Landsleute Rinky Hijikata und James Duckworth schieden dagegen beide in ihren Einzelpartien aus. Das Match zwischen Ajla Tomljanovic und Dayana Yastremska wurde wegen Regens vorzeitig abgebrochen.
Für Kyrgios endete das Einzel-Comeback bereits in der zweiten Runde. Wie es für ihn weitergeht, bleibt ungewiss – doch sein Erfolg im Doppel mit Bublik zeigt, dass er wettkampfstark ist. Das Turnier geht unterdessen mit den verbleibenden Spielern weiter.






