Neuwied zeigt Flagge: Zwei Wochen gegen Rassismus mit Film, Diskussion und Solidarität
Theo KönigNeuwied zeigt Flagge: Zwei Wochen gegen Rassismus mit Film, Diskussion und Solidarität
Neuwied bereitet sich auf die Internationalen Wochen gegen Rassismus vor
Vom 14. bis 28. März finden in Neuwied die jährlichen Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. Das Programm umfasst Diskussionen, Filmvorführungen und Gemeinschaftsveranstaltungen, die sich gegen Diskriminierung einsetzen und Solidarität fördern sollen. Die Organisator:innen haben ein vielfältiges Angebot aus bildenden und reflektierenden Aktivitäten für alle Altersgruppen vorbereitet.
Den Auftakt macht am 14. März ein Erste-Hilfe-Kurs mit dem Titel "Erste Hilfe – Jeder kann Leben retten!" in den Räumlichkeiten von EIRENE. Zwei Tage später, am 16. März, wird die Veranstaltungreihe offiziell am Luisenplatz eröffnet – mit Informationsständen und interaktiven Angeboten für Besucher:innen.
Am 21. März folgt eine Mahnwache am "Engel der Kulturen", die an die Menschen im Iran erinnert, die weiterhin für Freiheit, Demokratie und politische Rechte kämpfen. Einen Tag später, am 22. März, lädt der Albanisch-Islamische Kulturverein Bashkimi e.V. zu einem traditionellen, gemeinschaftlichen Iftar-Essen in die Sohler Weg 57 ein.
Am 20. März zeigt das Jugendzentrum Big House den Film "Das deutsche Volk", der sich mit dem rechtsterroristischen Anschlag in Hanau auseinandersetzt. Am 23. März trifft sich die Internationale Frauengruppe im Mehrgenerationenhaus Neuwied – ein Ort des Austauschs und der Begegnung für Frauen jeden Alters.
Am 25. März wird im Minski die Dokumentation "Kein Land für niemanden – Festung Europa" gezeigt, die die Schicksale von Geflüchteten an Europas Grenzen thematisiert. Den Abschluss bildet am 28. März die Veranstaltung "Keine einzige Geschichte"*, die sich mit Vielfalt, Vorurteilen und der Bedeutung unterschiedlicher Perspektiven beschäftigt.
Die Aktionswochen stehen vor dem Hintergrund jüngster Vorfälle, die die anhaltende Rassismusproblematik gegen Geflüchtete, Migrant:innen und Menschen, die als "fremd" wahrgenommen werden, verdeutlichen.
Zwei Wochen lang verbinden Film, Diskussion und gemeinschaftliches Engagement den Kampf gegen Diskriminierung. Jede Veranstaltung beleuchtet unterschiedliche Facetten von Rassismus – von historischer Gewalt bis hin zu alltagsnaher Solidarität. Die Organisator:innen hoffen, dass die Angebote möglich viele Menschen in Neuwied ermutigen, sich gegen Rassismus zu engagieren.






