06 May 2026, 12:18

Neuer Tante-Enso-Laden rettet Lemgows Einkaufsversorgung nach Edeka-Schließung

Ein Supermarktgang mit verschiedenen Lebensmitteln.

Neuer Tante-Enso-Laden rettet Lemgows Einkaufsversorgung nach Edeka-Schließung

Neuer Supermarkt bringt Einkaufsmöglichkeiten zurück nach Lemgow – nach Schließung des Edeka-Markts

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Nach der Schließung des Edeka-Markts in Lemgow hatten Anwohner keinen einfachen Zugang zu Lebensmitteln mehr. Der nächstgelegene Supermarkt befand sich 11 Kilometer entfernt in Lüchow und war nur mit dem Auto erreichbar. Doch seit Ende 2023 schließt ein Tante-Enso-Laden im Ortsteil Schweskau diese Lücke.

Das Tante-Enso-Konzept wird von der Genossenschaft myEnso Teilhaber eG betrieben und richtet sich gezielt an ländliche Regionen, in denen der nächste Supermarkt mindestens fünf Kilometer entfernt liegt. Bundesweit gibt es bereits fast 90 dieser Filialen, die – wie das Unternehmen betont – „Tante-Emma-Laden-Charme mit modernem Einzelhandel“ verbinden. Kunden, die der Genossenschaft beitreten, erhalten Rabatte sowie eine 24/7-Einkaufskarte für die Zeiten außerhalb der Öffnungszeiten.

Zudem hat Enso zugesagt, bis zu 36 Tegut-Standorte von Migros zu übernehmen – vorbehaltlich der Kartellbehörden. Diese Filialen, die vor allem in ländlichen Gebieten liegen, sollen nach dem gleichen Modell betrieben werden: mit Bio-, Regional- und Markenprodukten, die von Rewe beliefert werden. Der Deal markiert einen weiteren Schritt in der Expansion der Genossenschaft.

Die Eröffnung des Ladens in Lemgow bedeutet für die Bewohner das Ende langer Fahrten für Grundnahrungsmittel. Dank Selbstbedienungskassen rund um die Uhr bietet das Genossenschaftsmodell sowohl Bequemlichkeit als auch Unterstützung für die lokale Gemeinschaft. Die Übernahme ehemaliger Tegut-Standorte könnte ähnliche Lösungen in weitere unterversorgte Regionen bringen.

Quelle