10 April 2026, 16:16

Neuer Michael-Jackson-Biopic Michael löst Familienstreit und Kritik aus

Plakat mit dem Titel "Eine kurze Geschichte von T.J. Jackson" mit einem zentralen Porträt umgeben von Bildern von Blättern, einer Flagge und anderen Gegenständen.

Neuer Michael-Jackson-Biopic Michael löst Familienstreit und Kritik aus

Ein neuer Michael-Jackson-Biopic mit dem Titel Michael kommt bald in die Kinos. Der Film hat bereits für Kontroversen gesorgt – insbesondere die verstorbene Ikone des Pop, dessen Tochter Paris Jackson die Darstellung ihres Vaters scharf kritisiert. Zudem äußert sie Bedenken hinsichtlich der Transparenz der Nachlassverwaltung, die sein Erbe verwaltet.

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In der Hauptrolle ist Jaafar Jackson, ein Neffe des Sängers, zu sehen. Colman Domingo und Nia Long verkörpern seine Eltern, Joseph und Katherine Jackson, während Miles Teller die Rolle von John Branca übernimmt, dem langjährigen Unterhaltungsanwalt des Nachlasses.

Der von Branca und dem Mitverwalter John McClain geführte Nachlass hat seit Michael Jacksons Tod im Jahr 2009 Milliarden erwirtschaftet – unter anderem durch Projekte wie den Konzertfilm This Is It, ein Broadway-Musical und eine Cirque-du-Soleil-Show. Dennoch befindet sich der Nachlass nach 17 Jahren immer noch im Nachlassverfahren, was bei Jacksons Kindern auf Kritik stößt.

Paris Jackson, eine von Michael Jacksons drei Kindern neben Prince und Bigi, hat sich wiederholt besorgt geäußert. Im März bezeichnete sie den Film auf Instagram als "zuckerbeschichtet" und "unehrlich". Gemeinsam mit ihren Geschwistern fordert sie mehr Transparenz und schnellere Informationen von der Nachlassverwaltung. In am 19. März eingereichten Gerichtsunterlagen wurde ihr sogar vorgeworfen, sie inszeniere "Boulevard-Fotoauftritte" und "stolziere in Verhandlungsräume", was die Spannungen zwischen ihr und den Nachlassvertretern weiter verschärft.

Der anstehende Biopic erscheint vor dem Hintergrund anhaltender Streitigkeiten zwischen Jacksons Familie und der Nachlassverwaltung. Paris Jacksons Forderungen nach Offenheit und ihre Kritik am Film spiegeln tiefere Konflikte darüber wider, wie das Erbe ihres Vaters verwaltet wird. Derweil fährt der Nachlass fort, von Jacksons Werk zu profitieren – während er sich gleichzeitig rechtlichen und familiären Herausforderungen stellen muss.

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