Netflix bremst Zusammenarbeit mit Harry und Meghan nach Flops und internen Konflikten
Emma KrausAccusations and Waning Trust? - Netflix bremst Zusammenarbeit mit Harry und Meghan nach Flops und internen Konflikten
Netflix' Partnerschaft mit Prinz Harry und Herzogin Meghan steht nach fünfeinhalb Jahren vor ernsten Problemen. Der Streaming-Riese hat sein Abkommen mit Archewell Productions offenbar deutlich zurückgefahren – die Zukunft des Paares in Hollywood ist damit ungewiss. Brancheninsider stellen inzwischen infrage, ob ihre Projekte überhaupt noch echten Mehrwert bieten können.
Der Wandel kommt, während Netflix den Fokus auf Meghans Lifestyle-Marke As Ever und die dazugehörige Serie With Love, Meghan legt – doch selbst diese findet kaum Zuschauer.
Die Zusammenarbeit der Sussexes mit Netflix begann im September 2020 mit dem Versprechen hochkarätiger Inhalte. Ihre Doku-Serie Harry & Meghan zog Millionen Zuschauer an, doch spätere Projekte konnten nicht an diesen Erfolg anknüpfen. Ein Polo-Dokumentarfilm und die Lifestyle-Show With Love, Meghan blieben hinter den Erwartungen zurück, wobei die zweite Staffel der Serie noch deutlich schlechter abschnitt als die erste. Mehrere Filmadaptionen, darunter Meet Me at the Lake und The Wedding Date, stecken seit Jahren in der Entwicklung fest – ohne Regisseure oder Besetzung.
Hinter den Kulissen wächst die Frustration. Netflix-Mitarbeiter kritisieren den Umgangston des Paares in Meetings; Meghan soll Harry mehrfach unterbrochen und seine Ideen umformuliert haben. CEO Ted Sarandos habe angeblich scherzhaft gesagt, er nehme nur noch Anrufe von ihr entgegen, wenn ein Anwalt anwesend sei. Der Konzern sitzt nun auf Lagerbeständen der As Ever-Produkte im Wert von rund zehn Millionen Dollar, die sich nicht verkaufen lassen.
Im August 2025 stufte Netflix den Exklusivvertrag mit Archewell zu einem weniger verbindlichen "First-Look-Deal" herab. Branchenkenner halten inzwischen Abstand – skeptisch, ob das Paar überhaupt noch kommerziell tragfähige Inhalte produzieren kann. Ihre Zukunft in Hollywood könnte davon abhängen, ob sie sich von Projekten lösen, die an ihre königliche Vergangenheit geknüpft sind.
Die Zusammenarbeit der Sussexes mit Netflix hat einen kritischen Punkt erreicht. Mit schwachen Quoten, festgefahrenen Filmprojekten und internen Spannungen hat der Streaming-Dienst sein Engagement reduziert. Ihre nächsten Schritte werden zeigen, ob sie sich einen dauerhaften Platz in der Unterhaltungsbranche sichern können.






