09 June 2026, 12:15

Maschinenbau in Deutschland kämpft mit zweitem Exportrückgang in Folge

Maschinenbauer im Südwesten Deutschlands exportieren weniger

Maschinenbau in Deutschland kämpft mit zweitem Exportrückgang in Folge

Deutschlands Maschinenbau leidet unter zweitem Exportrückgang in Folge

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Die deutsche Maschinenbaubranche verzeichnet zum zweiten Mal in Folge einen deutlichen Rückgang der Ausfuhren. Der Einbruch fällt mit wachsendem Wettbewerbsdruck aus China und einer Schwächung der transatlantischen Handelsbeziehungen zusammen. Branchenvertreter fordern nun stärkere staatliche Unterstützung, um die industrielle Basis des Landes zu schützen.

Die Exporte des Sektors gehen seit zwei Jahren kontinuierlich zurück. Die USA blieben zwar der wichtigste Auslandsmarkt, doch die Lieferungen sanken um 8,1 % auf 1,7 Milliarden Euro. Gleichzeitig brachen die Ausfuhren nach China um 24 % ein und fielen auf 760 Millionen Euro.

Frankreich hat China inzwischen als zweitwichtigsten Absatzmarkt für deutschen Maschinenbau überholt. Die Exporte dorthin stiegen um 6,1 % auf 830 Millionen Euro. Trotz dieses Zuwachses bleibt die Gesamtentwicklung negativ.

Dietrich Birk, Geschäftsführer des VDMA in Baden-Württemberg, nannte den zunehmenden Wettbewerb aus China und die abkühlenden Wirtschaftsbeziehungen zu den USA als Hauptgründe für den Abschwung. Er betonte, dass ohne bessere politische Rahmenbedingungen die Position Deutschlands als führender Industriestandort weiter schwächen könnte.

Die Branche sieht sich weiterhin mit anhaltenden Herausforderungen durch den globalen Wettbewerb und sich verändernde Handelsströme konfrontiert. Vertreter der Industrie drängen auf verbesserte Bedingungen, um die Exporte zu stabilisieren. Ohne Gegenmaßnahmen dürfte sich der Abwärtstrend im deutschen Maschinenbauhandel fortsetzen.

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