09 May 2026, 08:15

Krach fordert Mietendeckel und fordert Wegner zum Tennismatch heraus

Plakat an einer Wand mit fettem schwarzem Text, der "Occupy Wall Street" und "Wir sind die 99%." lautet.

Krach fordert Mietendeckel und fordert Wegner zum Tennismatch heraus

Steffen Krach, Spitzenkandidat der SPD in Berlin, hat die Wohnungsfrage ins Zentrum seines Wahlkampfs gerückt. Er setzt sich für strengere Mietpreisbremse ein und hat sogar den regierenden Bürgermeister der Stadt zu einem Tennismatch herausgefordert – als symbolischen Streit um vergangene Kontroversen.

Krach kritisierte, dass Kai Wegner während des flächendeckenden Stromausfalls in Berlin Anfang dieses Jahres Tennis gespielt hatte. Mit diesem Vorfall als Aufhänger lud er Wegner nun zu einem Revanchematch ein – diesmal mit der Mietpolitik als Thema.

Der SPD-Kandidat forderte zudem die Bundesregierung auf, den Ländern zu erlauben, Mietobergrenzen wieder einzuführen. Das bevorstehende stadtweite Mietspiegelregister bezeichnete er als „bahnbrechende Entwicklung“, die endlich Transparenz auf den Berliner Wohnungsmarkt bringen werde.

Krach betonte, seine Partei setze sich seit Langem für bezahlbaren Wohnraum ein – weit länger als die Linke. Er verwies auf die Rolle der SPD bei der Schaffung der Berliner Mietkommission und warnte, dass ab Anfang 2027 Mietpreiskontrolleure Vermieter überprüfen würden. Wer Mieter ausbeute, müsse mit Konsequenzen rechnen.

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Angesichts explodierender Mieten und des Wohnungsmangels, die die politische Debatte in Berlin prägen, konzentriert sich Krachs Wahlkampf auf konkrete Maßnahmen. Mietspiegel und verschärfte Kontrollen sollen in den nächsten zwei Jahren umgesetzt werden. Seine Herausforderung an Wegner verleiht dem politischen Richtungsstreit eine persönliche Note.

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