Koblenz beschließt Millionenprojekte und neue Führung im Rathaus
Der Stadtrat von Koblenz hat eine Reihe neuer Projekte und Personalentscheidungen beschlossen. Zu den Beschlüssen zählen Infrastrukturmaßnahmen, Haushaltsanpassungen sowie ein Wechsel in der Führungsetage des Bürgermeisteramts. Die Maßnahmen sollen die Entwicklung der Stadt in den kommenden Jahren prägen.
Dr. Dagmar Kranz wird am 1. Juli 2026 als erste hauptamtliche Beigeordnete der Stadt Koblenz ihr Amt antreten. Sie folgt auf Ulrike Mohrs, die nach acht Jahren im Amt ausgeschieden ist.
Der Rat gab grünes Licht für mehrere Bau- und Sanierungsvorhaben. Dazu gehören drei neue multifunktionale Gemeinschaftszentren, energetische Sanierungen bestehender Gebäude sowie ein begrüntes Dach für die Stadtbibliothek. Im Sportpark Oberwerth entsteht zudem ein neues Mehrzweckgebäude. Zudem wird der Neubau einer Feuerwehrwache in Horchheim vorangetrieben, dessen Kosten auf etwa 7,8 Millionen Euro geschätzt werden.
Das Budget für die Sanierung des Stadttheaters ist auf rund 45,6 Millionen Euro gestiegen. Infolgedessen verschiebt sich die Wiedereröffnung auf Februar 2027. Zudem genehmigte der Rat ein neues Dorfzentrum in Bubenheim in der Nähe des alten Schulgebäudes.
Die Verkehrsberuhigungsmaßnahmen werden bestehende Tempo-30-Zonen entlang der Emser Straße, der Rizzastraße und der Lennéstraße erweitern. Koblenz erhält voraussichtlich rund 89 Millionen Euro aus einem Sonderfonds für regionale Infrastruktur. Gleichzeitig deuten Bevölkerungsprognosen darauf hin, dass die Einwohnerzahl bis 2040 auf etwa 112.000 sinken könnte.
Die neuen Projekte und Personalien markieren eine aktive Phase für Koblenz. Auf den genehmigten Flächen beginnen die Bauarbeiten, die Theatersanierung wird mit dem angepassten Zeitplan fortgesetzt, und Dr. Kranz bereitet sich auf ihre neue Rolle vor. Die Fördermittel und demografischen Prognosen werden die künftige Planung leiten.
