Kinder auf Gleisen bei Lüneburg: Bahnverkehr nach Steinwürfen lahmgelegt
Theo KönigKinder auf Gleisen bei Lüneburg: Bahnverkehr nach Steinwürfen lahmgelegt
Zugführer entdeckt Kinder auf Gleisen bei Lüneburg – Bahnverkehr behindert
Ein Triebwagenführer hat am Montagabend Kinder auf den Gleisen in der Nähe von Lüneburg gesichtet. Der Vorfall führte zu Behinderungen im Bahnverkehr, nachdem die Gruppe Steine auf die Strecke zwischen Deutsch Evern und Lüneburg gelegt hatte. Die Behörden warnen seitdem eindringlich vor den schweren Gefahren eines solchen Verhaltens.
Die Sichtung erfolgte am Montag, woraufhin die Bundespolizei eine Streife entsandte. Vor Ort konnten die Beamten jedoch keine Kinder mehr feststellen. Dennoch wurde die Strecke vorübergehend gesperrt, um die Sicherheit zu gewährleisten – was zu Verspätungen für Reisende führte.
Kinder erkennen oft nicht die Gefahren, die von Bahnanlagen ausgehen. Zwar gab es in Deutschland in den vergangenen zwei Jahren keine dokumentierten Fälle von Kindern auf oder in der Nähe von Gleisen, doch betonen die Behörden, dass das Betreten von Bahngebieten extrem riskant ist. Das Platzieren von Gegenständen auf den Schienen stellt zudem eine Straftat dar und kann schwerwiegende rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
Die Bundespolizeiinspektion Bremen bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Eltern werden aufgefordert, mit ihren Kindern über die Sicherheit im Bahnverkehr zu sprechen – besonders mit Blick auf die bevorstehenden Schulferien.
Nach dem Vorfall kam es zu Verspätungen im Zugverkehr, die Fahrgäste auf der Strecke betrafen. Die Bundespolizei wiederholt ihre dringende Warnung, sich von Bahngleisen fernzuhalten. Personen mit Hinweisen zum Vorfall können sich für weitere Informationen an die Inspektion in Bremen wenden.






