23 March 2026, 04:14

Kemptens CSU-Ära endet nach 30 Jahren mit historischer Wahlniederlage

Ausführliche alte Karte von Weimar, Deutschland, mit Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten sowie zusätzlichem Text über die Stadt.

Kemptens CSU-Ära endet nach 30 Jahren mit historischer Wahlniederlage

Kemptens politische Landschaft hat sich nach 30 Jahren CSU-Führung gewandelt. Der langjährige Oberbürgermeister Thomas Kiechle verlor in der Stichwahl sein Amt und beendete damit die jahrzehntelange Vorherrschaft der Partei in der Stadt. Die Wahlbeteiligung lag bei 43,6 Prozent, während sich Christian Schoch von den Freien Wählern den Sieg sicherte.

Die CSU hatte das Kemptener Rathaus erstmals 1996 übernommen, als Ulrich Netzer den damaligen SPD-Amtsinhaber besiegte. Netzer blieb bis 2014 im Amt, bevor er die Position an Thomas Kiechle übergab, den Sohn des früheren Bundeslandwirtschaftsministers Ignaz Kiechle. Kiechle regierte zwei Amtszeiten, bevor er nun in der jüngsten Wahl eine Niederlage hinnehmen musste.

In der Stichwahl erhielt Schoch 55 Prozent der Stimmen, Kiechle kam auf 45 Prozent. Das Ergebnis markiert das erste Mal seit 1996, dass die CSU nicht an der Spitze der Stadt steht. Anders als im benachbarten Kaufbeuren, wo die CSU unter Bürgermeister Stefan Bosse mit 12 Sitzen bei der Wahl 2026 weiterhin dominiert, hat sich Kemptens politische Ausrichtung nun verändert.

Nähere Einzelheiten, wie sich dieser Wandel im Vergleich zu anderen Städten im Allgäu darstellt oder welche übergeordneten Folgen er für die Region haben könnte, liegen derzeit nicht vor.

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Mit dem Wahlergebnis endet die Ära der CSU im Kemptener Oberbürgermeisteramt nach drei Jahrzehnten. Christian Schoch wird nun als neuer Stadtoberhaupt mit einer klaren Mehrheit aus der Stichwahl das Ruder übernehmen. Die Veränderung steht für einen bedeutenden Einschnitt in der lokalen Politik – erstmals seit den 1990er-Jahren.

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