Kai Wegner begleitet Großrazzia gegen organisierte Kriminalität in Berlin
Moritz PetersKai Wegner begleitet Großrazzia gegen organisierte Kriminalität in Berlin
Berlins regierender Bürgermeister Kai Wegner nahm diese Woche an einer Großrazzia gegen die organisierte Kriminalität teil. An der Aktion waren mehrere Behörden beteiligt, darunter Polizei, Zoll und Aufsichtsbehörden. Noch vor dem Einsatz war in Neukölln an der Donaustraße ein Dienstfahrzeug eines Zollbeamten aufgebrochen worden – aus dem Innenraum wurde ein Rucksack entwendet.
Der gestohlene Rucksack enthielt sowohl private Gegenstände als auch dienstliche Utensilien. Die Polizei geht von einem besonders schweren Einbruchsdiebstahl aus.
Ziel der Razzia waren Betriebe, die im Verdacht stehen, illegale Geschäfte zu betreiben. In der gesamten Stadt durchsuchten Beamte Spätverkaufsstellen, Shisha-Bars, Kneipen und Spielhallen. Dabei beschlagnahmten sie unversteuerten Tabak, Spielautomaten und Drogen.
Bürgermeister Wegner schloss sich während der Aktion den Einsatzkräften vor Ort an. Die koordinierte Operation sollte Strukturen der organisierten Kriminalität in Berlin zerschlagen.
Die Behörden haben Ermittlungen wegen des gestohlenen Rucksacks eingeleitet. Bei der Razzia wurden zudem in mehreren Objekten illegale Waren sichergestellt. Nähere Angaben zu Festnahmen oder Anklagen stehen bisher noch aus.






