Junge Gifhorner diskutieren Nahverkehr und fördern eigene Projekte
Zweite Kreisjugendkonferenz Gifhorn findet am 24. April statt
Die zweite Kreisjugendkonferenz Gifhorn steht am Freitag, 24. April, von 16 bis 19 Uhr auf dem Programm. Ursprünglich für den 6. März geplant, musste die Veranstaltung aufgrund organisatorischer Anpassungen verschoben werden. Junge Einwohner:innen kommen zusammen, um drängende Themen zu diskutieren – darunter die Probleme im Öffentlichen Nahverkehr in der Region.
Die Konferenz findet im Jugendbegegnungszentrum (JBG) in der Ludwig-Jahn-Straße 10 in Gifhorn statt. Organisiert wird sie vom Kreisjugendring und der Kreisjugendförderung. Die Veranstaltung bietet jungen Menschen eine Plattform, um ihre Anliegen direkt an lokale Entscheidungsträger:innen heranzutragen.
Ein zentrales Thema bleibt der Öffentliche Verkehr: Viele junge Menschen ärgern sich über seltene Verbindungen, schlechte Anbindungen in ländlichen Dörfern und die starke Abhängigkeit von den Eltern für Fahrten. Der Regionalverband Großraum Braunschweig wird an den Gesprächen teilnehmen, um Fragen zum Schülerverkehr und zur Mobilität im ländlichen Raum zu erörtern.
Teilnehmende können sich zudem über Fördermöglichkeiten informieren: Ein neues, niedrigschwelliges Programm stellt 100 bis 1.000 Euro für Projekte von Jugendlichen bereit. Eine Online-Anmeldung ist möglich, doch auch eine spontane Teilnahme vor Ort ist willkommen.
Neben den Diskussionen wartet ein Jugendkonzert im Rahmen des Unser-Aller-Festivals. Zudem laufen die Planungen für ein neues Jugendcafé in der Torstraße, das als Treffpunkt für Geselligkeit, Kreativität und Gemeinschaftsprojekte dienen soll.
Die Konferenz gibt jungen Menschen die Möglichkeit, sich direkt mit Verantwortlichen über Themen wie Verkehr und lokale Angebote auszutauschen. Mit finanzieller Unterstützung und Projekten wie dem Jugendcafé wollen die Organisator:innen Ideen in die Tat umsetzen. Die Veranstaltung knüpft an die erste Auflage im vergangenen Jahr an, wobei Details aus der damaligen Sitzung nicht vorliegen.






