Hertha BSC gibt Aufstiegspläne auf – doch die Formkurve steigt plötzlich
Theo KönigHertha BSC gibt Aufstiegspläne auf – doch die Formkurve steigt plötzlich
Hertha BSCs Aufstiegshoffnungen in der 2. Bundesliga schwinden
Die Aufstiegsambitionen von Hertha Berlin in der 2. Bundesliga haben sich verflüchtigt – die Mannschaft liegt mittlerweile sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz zurück. Trainer Stefan Leitl räumte kürzlich ein, dass der direkte Aufstieg nicht mehr möglich sei. Doch seitdem die Katze aus dem Sack ist, hat die Mannschaft an Form gewonnen: Drei der letzten vier Spiele wurden gewonnen.
Der Saisonstart verlief für Hertha BSC enttäuschend: In den ersten vier Partien blieb das Team ohne Sieg. Doch seitdem Leitl den direkten Aufstieg ausschloss, besserten sich die Ergebnisse. In den letzten fünf Spielen holten sie drei Siege, ein Unentschieden und nur eine Niederlage. Der jüngste Erfolg gelang am 28. März mit einem knappen 1:0 gegen Paderborn.
Kevin Sessa, einer der Leistungsträger, stand in den letzten vier Spielen durchgehend in der Startelf. Er ist überzeugt, dass Verletzungen und mangelnde Konstanz den frühen Aufstiegsdrang zunichtemachten. Einige Spieler, so Sessa, hätten sich zu sehr unter Druck gesetzt und dadurch an Selbstvertrauen verloren. Dennoch betont er, dass die Mannschaft das Potenzial für die Spitze habe – nur nicht die nötige Kontinuität über eine gesamte Saison.
Sessas eigene Zukunft ist indes klar: Sein Vertrag läuft bis 2027, und ein vorzeitiger Abschied steht nicht zur Debatte. Doch die jüngste Leistungssteigerung kommt zu spät, um die Aufstiegspläne in dieser Saison noch zu retten.
Trotz der späten Saisonwende mit drei Siegen in fünf Spielen bleibt die Lücke zum Relegationsplatz bei sieben Punkten. Da der direkte Aufstieg bereits vom Tisch ist, rückt nun die nächste Spielzeit in den Fokus. Sessas Form und seine vertragliche Bindung bieten dabei immerhin ein wenig Planungssicherheit in einer insgesamt enttäuschenden Saison.






