Haßelmann attackiert Scholz und Merz: "Regierung versagt bei Klimaschutz und Infrastruktur"
Emma KrausHaßelmann attackiert Scholz und Merz: "Regierung versagt bei Klimaschutz und Infrastruktur"
Britta Haßelmann, Spitzenpolitikerin der Grünen, übt scharfe Kritik an der Regierung
Die führende Grüne-Politikerin Britta Haßelmann hat die aktuelle Bundesregierung scharf dafür angegriffen, ihre Versprechen nicht einzulösen. Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) wirft sie vor, Erwartungen zu wecken, in zentralen Bereichen wie Klimaschutz und Infrastruktur aber kaum Ergebnisse zu liefern.
Besonders hart ging Haßelmann mit CDU-Chef Friedrich Merz ins Gericht: Er nutze die finanziellen Spielräume der Ampelkoalition nicht effektiv. Seine Leistung verglich sie mit der eines Fußballers, der „nicht einmal auf dem Platz steht“ – obwohl er beste Voraussetzungen habe. Vor Jahren hatte Merz Scholz noch als „Machtklempner“ verspottet; heute, so Haßelmann, bleibe der Kanzler selbst hinter dieser Bezeichnung zurück.
Im Mittelpunkt ihrer Kritik steht das Fehlen eines klaren Regierungsplans. Die Situation nannte sie „fahrlässig“ und forderte die Verantwortlichen auf, sich „zusammenzureißen und endlich zu liefern“. Die Grünen seien bereit, Verantwortung zu übernehmen, um das Land voranzubringen.
Haßelmann drängt auf dringende Investitionen in Schienenverkehr, Klimaschutz und Infrastruktur. Gefordert sind ein konsequenter Ausstieg aus fossilen Energien und spürbare Verbesserungen für die Bürger:innen. Trotz ihrer harschen Worte lehnt sie Forderungen nach einem vorzeitigen Ende der Koalition ab.
Die Position der Grünen bleibt klar: Die Regierung muss jetzt im Klimaschutz und bei der Infrastruktur handeln. Haßelmanns Äußerungen spiegeln die wachsende Ungeduld über Verzögerungen und gebrochene Versprechen wider. Einen vorgezogenen Wahltermin schließt sie zwar aus – doch sie besteht auf messbaren Fortschritten.






