Halles Kulturszene startet mit Opern, Ballett und Puppentheater in eine glanzvolle Spielzeit
Moritz FischerHalles Kulturszene startet mit Opern, Ballett und Puppentheater in eine glanzvolle Spielzeit
Halles Kulturszene steht vor einer lebendigen neuen Spielzeit. Theater, Orchester und Tanzensembles präsentieren ehrgeizige Programme mit weltklasse Aufführungen und mutigen Adaptionen. Das Publikum darf sich auf alles freuen – von klassischen Opern über experimentelles Ballett bis hin zu innovativem Puppentheater.
Die Oper bringt fünf große Premieren auf die Bühne, darunter Mozarts Le nozze di Figaro und Verdis La Traviata. Auch Ralph Benatzkys Im weißen Rössl kehrt in das Programm zurück. Das Staatsorchester plant hingegen acht Doppelsinfoniekonzerte mit einer reichen Auswahl an Orchesterwerken.
Das Ballettensemble setzt auf zwei markante Produktionen: Unendlichkeit und Kopfüber. Letzteres, choreografiert von Václav Kuneš, verspricht, die körperlichen Grenzen des Ensembles auszuloten. Beim TOOH feiern 25 Premieren Uraufführung und sorgen für ein dichtes Programm mit frischen Darbietungen.
Theaterbegeisterte kommen ebenfalls auf ihre Kosten. Das Neue Theater zeigt Adaptionen der Olsenbande und Ibsens Hedda Gabler sowie regionale Erstaufführungen wie Erdfall und Sibyllen. Das Thalia Theater bringt Ein Bild von mir, Der Gestiefelte Kater und den stets beliebten Thalia-Karneval auf die Bühne. Das Hallesche Puppentheater lässt literarische Klassiker lebendig werden, darunter Umberto Ecos Der Name der Rose und George Orwells Farm der Tiere.
Das Laternenfest wird die Stadt erneut mit seinem charakteristischen Kulturspektakel erleuchten.
Von großen Opern über avantgardistisches Ballett bis hin zu neu interpretiertem Puppenspiel deckt Halles kommende Spielzeit ein breites künstlerisches Spektrum ab. Mit Dutzenden Premieren und zurückkehrenden Favoriten sind die Bühnen der Stadt bereit, das ganze Jahr über ein vielfältiges Publikum anzuziehen.






