Grünen-Politiker fordert härteres Vorgehen gegen wachsenden Antisemitismus in Deutschland
Theo KönigGrünen-Politiker fordert härteres Vorgehen gegen wachsenden Antisemitismus in Deutschland
Konstantin von Notz, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen, fordert entschlossenere Maßnahmen gegen den wachsenden Antisemitismus in Deutschland. Er bezeichnete die zunehmende Judenfeindlichkeit und die Angriffe auf Jüdinnen und Juden als inakzeptabel und abscheulich. Sein Appell erfolgt zu einer Zeit, in der jüdische Gemeinden im Land zunehmend ein Gefühl der Unsicherheit melden.
Von Notz betonte, die deutsche Gesellschaft müsse Antisemitismus mit allen rechtlichen Mitteln bekämpfen. Er machte deutlich, dass Feindseligkeit gegenüber Jüdinnen und Juden nicht mit der Politik der israelischen Regierung gerechtfertigt werden könne. Seine Äußerungen folgen auf eine Welle gemeldeter Vorfälle seit dem Hamas-Angriff auf Israel im vergangenen Oktober.
Eine aktuelle Umfrage ergab, dass mittlerweile mehr als zwei Drittel der jüdischen Gemeinden in Deutschland das Land als weniger sicher wahrnehmen. Von Notz warnte, dieser Trend müsse durch entschlossenes politisches und gesellschaftliches Handeln umgekehrt werden.
Der Grünen-Politiker unterstrich, die Bekämpfung des Antisemitismus sei eine gemeinsame Aufgabe. Er rief Behörden und Bürgerinnen und Bürger auf, wachsam zu bleiben und sich aktiv für den Schutz jüdischen Lebens einzusetzen. Seine Aussagen verdeutlichen die anhaltenden Herausforderungen, denen sich jüdische Gemeinden in ganz Deutschland gegenübersiehen.






