05 May 2026, 20:31

"Grüne Ufer": Tragische Liebesgeschichte zwischen zwei Epochen feiert Bühnenpremiere in Jekaterinburg

Ein altes Illustrationstitel "Die Musik der russischen Revolution" zeigt einen Mann in einem weißen Gewand, der ein Saiteninstrument spielt, und eine Frau in einem langen Kleid, die Blumen hält, eingerahmt von einem prunkvollen Rahmen vor einem tiefblauen Nachthimmel mit Sternen.

"Grüne Ufer": Tragische Liebesgeschichte zwischen zwei Epochen feiert Bühnenpremiere in Jekaterinburg

„Grüne Ufer“ feiert Bühnenpremiere in Jekaterinburg – eine tragische Liebesgeschichte über zwei Epochen

In Jekaterinburg hat eine neue Theateradaption von Grüne Ufer Premiere gefeiert und damit Gennadi Alexejews Roman auf die Bühne gebracht. Das Stück, das in verschiedenen Zeitepochen spielt, erzählt die tragische Liebesgeschichte zwischen einem sowjetischen Dichter der 1980er-Jahre und einer Sängerin aus dem vorrevolutionären Russland. Regisseurin Lilia Bornaschewa bezeichnet das Werk als eines der feinsten Fantasiestücke über das Thema paralleler Leben.

Die Inszenierung wurde im Tvary, einem kleinen Privattheater in Jekaterinburg, uraufgeführt. Oleg Duljenkin und Jelena Iwanowa übernahmen die Hauptrollen, wobei Iwanowa im Verlauf der Vorstellung neun verschiedene Charaktere verkörperte. Für viele Zuschauer war die Aufführung der erste Kontakt mit Alexejews literarischem Schaffen.

Alexejew schrieb Grüne Ufer nach der Entdeckung der wahren Geschichte von Anastassija Wjalzewa, einer Sängerin aus den frühen 1900er-Jahren. Das Stück verwebt Vergangenheit und Gegenwart und schildert die Begegnung des Dichters mit der längst verschollenen Künstlerin. Obwohl die Liebenden zu Lebzeiten nie wieder zueinanderfinden, deutet das Ende an, dass ihre Verbindung über den Tod hinaus besteht.

Bornaschewa lobte das Werk für seinen einfallsreichen Umgang mit Zeit und Schicksal. Die intime Atmosphäre des Tvary verlieh der emotionalen Wucht der Geschichte besondere Intensität und berührte das Publikum nachhaltig.

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Die Premiere markiert die erste große Bühnenumsetzung von Alexejews Roman und lenkt die Aufmerksamkeit auf sein literarisches Werk. Jelena Iwanowas vielseitige Darstellung und der beklemmende Schluss des Stücks hinterließen einen bleibenden Eindruck. Für viele Zuschauer diente die Inszenierung als Einführung in ein weniger bekanntes, aber kraftvolles russisches Fantasy-Werk.

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