09 May 2026, 08:15

Großübung in Bad Schwalbach simuliert schweren Gefahrgutunfall mit 350 Einsatzkräften

Feuerwehrleute in Schutzausrüstung arbeiten in einem raucherfüllten Tunnel, einer hält einen Schlauch, mit Flammen im Hintergrund und einer Wand auf der linken Seite.

Großübung in Bad Schwalbach simuliert schweren Gefahrgutunfall mit 350 Einsatzkräften

Großübung in Bad Schwalbach: Simulation eines schweren Verkehrsunfalls mit Gefahrgut

Diese Woche findet in Bad Schwalbach eine großangelegte Notfallübung statt. Dabei wird ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Gefahrgutaustritt und mehreren Verletzten simuliert. Über 350 Einsatzkräfte und Beteiligte werden an der Übung teilnehmen.

Der Rheingau-Taunus-Kreis organisiert die Übung, um die Einsatzbereitschaft der Katastrophenschutzteams zu überprüfen. Gleichzeitig soll getestet werden, wie gut verschiedene Rettungsdienste unter Druck zusammenarbeiten. Der sichtbare Teil der Übung findet zwischen 9:00 und etwa 12:30 Uhr im Bereich der Alte Bäderstraße in der Nähe des Gewerbegebiets Ober der Hardt statt.

Mit farbigem Rauch wird ein realistischer Gefahrgutaustritt nachgestellt. Obwohl öffentliche Straßen nicht gesperrt werden, rät die Behörde, während der Übung die Umfahrung um das Gewerbegebiet zu meiden. Anwohner in der Nähe sollten mit vermehrtem Einsatzfahrzeugverkehr rechnen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Szenario sieht einen Verkehrsunfall mit gefährlichen Stoffen und mehreren Verletzten vor. Die Rettungskräfte üben unter realistischen Bedingungen die Eindämmung des Gefahrguts, Rettungsmaßnahmen und die medizinische Versorgung.

Ziel der Übung ist es, die lokale Katastrophenvorsorge und die Zusammenarbeit der Behörden zu stärken. Die Straßen bleiben zwar befahrbar, mit vorübergehenden Behinderungen ist jedoch zu rechnen. Die Veranstalter weisen die Bevölkerung aus Sicherheitsgründen darauf hin, den abgegrenzten Übungsbereich zu meiden.

Quelle