Gifhorns Mühlenmuseum kämpft ums Überleben nach jahrelangem Verfall und Insolvenz
Moritz PetersGifhorns Mühlenmuseum kämpft ums Überleben nach jahrelangem Verfall und Insolvenz
Mühlenmuseum in Gifhorn steht vor der Krise nach Jahren des Verfalls und finanzieller Probleme
Nach Jahren der Vernachlässigung und finanzieller Engpässe steht das Mühlenmuseum in Gifhorn vor einer existenzbedrohenden Krise. Die private Betreiberfirma des Standorts hat Insolvenz angemeldet, sodass die Stadt nun dringend handeln muss, um schwere Bauschäden zu beheben. Ohne sofortige Reparaturen droht ein weiterer Verfall der Anlage.
Der Zustand des Museums hat sich durch langjährige Vernachlässigung und die natürliche Alterung der Baumaterialien verschlechtert. Der Viktoria-Bockwindmühle setzen Holzwürmer zu, während die Dachziegel am Seiteneingangstor bröckeln. Ohne Gegenmaßnahmen werden die Sanierungskosten rasant steigen.
Da der private Betreiber, der für die Instandhaltung zuständig war, aufgrund seiner Zahlungsunfähigkeit die Arbeiten nicht mehr finanzieren kann, hat die Stadtverwaltung die Erhaltung des Gebäudes zur öffentlichen Aufgabe erklärt. Die Behörden schlagen vor, 280.000 Euro aus dem Haushalt 2026 für die dringendsten Reparaturen bereitzustellen.
Die endgültige Entscheidung liegt beim Stadtrat, der in seiner nächsten Sitzung über den Finanzierungsantrag abstimmen wird. Sollte der Vorschlag angenommen werden, würden die 280.000 Euro in die Behebung der akutesten strukturellen Schäden fließen. Ziel ist es, das Museum zu stabilisieren und noch höhere Kosten in der Zukunft zu vermeiden. Die Intervention der Stadt erfolgt, nachdem der Betreiber die Pflege der Anlage vernachlässigt hatte und keine alternativen Finanzierungsmöglichkeiten mehr bestehen.






