04 May 2026, 20:31

Freiburg revolutioniert Verkehrswende mit Milliardeninvestition in Rad- und Fußverkehr

Gebäude säumen eine Straße, auf der einige Menschen Fahrrad fahren.

Freiburg revolutioniert Verkehrswende mit Milliardeninvestition in Rad- und Fußverkehr

Freiburg beschleunigt Verkehrswende mit massivem Ausbau von Rad- und Fußverkehr

Freiburg treibt seine Verkehrswende mit einem großen Schub für Radwege und Fußgängerinfrastruktur voran. Die Stadt wurde als Pilotkommune für den neuen Klimamobilitätsplan Baden-Württembergs ausgewählt. Das am 4. Mai 2026 vorgestellte Programm wird in den nächsten vier Jahren Hunderte Projekte fördern.

Die Landesregierung hatte Anfang des Monats Details zum Förderprogramm bekannt gegeben. Nach dem Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz werden bis zu 75 Prozent der Projektkosten übernommen. Freiburg setzt bereits rund 20 geförderte Vorhaben um, bis 2030 sind etwa 1.000 Maßnahmen geplant.

Im Mittelpunkt stehen sichere, durchgängige Rad- und Fußwege, barrierefreie Querungen sowie bessere Anbindungen an den ÖPNV. Besonders stark ausgebaut werden stark frequentierte Achsen wie die Breisacher Straße und die Lehener Straße. Zudem wird die Radschnellverbindung FR2 erweitert, und die Verbindungen in die Nachbarstädte Waldkirch und Emmendingen werden verbessert.

Die Gesamtinvestitionen für die Initiative werden voraussichtlich über eine Milliarde Euro liegen. Mit der umfangreichen finanziellen Unterstützung des Landes soll Freiburgs Umstieg auf umweltfreundlichere Verkehrsmittel beschleunigt werden.

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Das Programm wird die Mobilität in Freiburg grundlegend verändern. Da der Löwenanteil der Kosten vom Land getragen wird, rechnet die Stadt mit schnelleren Fortschritten beim Ausbau der Rad- und Fußwegenetze. Die erste Welle an Projekten läuft bereits, viele weitere sollen bis Ende des Jahrzehnts folgen.

Quelle