18 April 2026, 08:14

Dürener Generationen diskutieren lebhaft über Geschlechtergerechtigkeit und soziale Gerechtigkeit

Schwarzes und wei├čes Foto von zwei Frauen in 19. Jahrhundert-Kleidern, die zusammenstehen und sich unterhalten, mit Text unten, der "Frauen des 19. Jahrhunderts" lautet.

Dürener Generationen diskutieren lebhaft über Geschlechtergerechtigkeit und soziale Gerechtigkeit

"Generationen im Dialog": Düren diskutiert Geschlechtergerechtigkeit

Am 27. März 2026 fand in Düren im Rahmen der Feierlichkeiten zum Internationalen Frauentag eine Veranstaltung unter dem Titel "Generationen im Dialog" statt. Die Zusammenkunft brachte Schülerinnen und Schüler, Seniorinnen und Senioren sowie lokale Verantwortungsträger zusammen, um über Geschlechtergerechtigkeit und soziale Gerechtigkeit zu sprechen. Ziel der Organisatoren war es, den Austausch zwischen den Generationen zu wichtigen gesellschaftlichen Themen zu fördern.

Die Veranstaltung wurde vom Amt für Generationen, Ehrenamt und Pflege der Stadt Düren in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsstelle organisiert. Rund 20 Teilnehmende folgten der Einladung, darunter Schülerinnen und Schüler des St.-Angela-Gymnasiums, Mitglieder des Seniorenbeirats sowie Vertreterinnen des Frauenforums.

Agnes Ophoven-Polaczek, Leiterin des Amtes für Generationen, Ehrenamt und Pflege, betonte die Bedeutung des generationenübergreifenden Dialogs. Solche Gespräche trügen dazu bei, Verständnislücken bei Themen wie Gleichberechtigung und Gerechtigkeit zu schließen, so Ophoven-Polaczek. Auch Christopher Lühr, Beigeordneter für Generationen, Demografie und Soziales, beteiligte sich an den Diskussionen.

Daniel Schulte, Leiter des Stadt- und Kreisarchivs Düren, hielt einen Vortrag mit dem Titel "40 Jahre Gleichstellungsstelle in Düren". Darin zeichnete er die Geschichte des Amtes nach und zeigte dessen Einfluss auf die lokale Politik auf. Sabrina König, die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Düren, merkte im Anschluss an, dass trotz Fortschritten weiterhin große Herausforderungen auf dem Weg zur vollen Gleichberechtigung bestünden.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen offene Gesprächsrunden, in denen die Anwesenden ihre Sichtweisen auf Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit austauschten. Teilnehmende verschiedener Altersgruppen teilten Erfahrungen und Perspektiven – eine lebendige und anregende Atmosphäre entstand.

Die Begegnung machte deutlich, wie der Dialog zwischen den Generationen zu einer gerechteren Gesellschaft beitragen kann. Durch die Zusammenführung unterschiedlicher Stimmen unterstrich die Veranstaltung die anhaltende Notwendigkeit gemeinsamer Anstrengungen für mehr Geschlechtergerechtigkeit. Die Organisatoren planen, diese Initiative in zukünftigen Diskussionen weiter auszubauen.

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