Deutschland und Frankreich beenden umstrittenes Kampfflugzeug-Projekt der sechsten Generation
Theo KönigDeutschland und Frankreich beenden umstrittenes Kampfflugzeug-Projekt der sechsten Generation
Deutschland und Frankreich haben beschlossen, ihr gemeinsames Projekt für ein Kampfflugzeug der sechsten Generation aufzugeben. Bundeskanzler Friedrich Merz bestätigte den Schritt nach Gesprächen mit Präsident Macron. Die Entscheidung beendet einen langwierigen Streit zwischen den beiden Ländern.
Merz verteidigte die Entscheidung und erklärte, sie sei das Ergebnis eines Vermittlungsverfahrens mit Macron gewesen. Die beiden Staatschefs hatten am Freitag offiziell vereinbart, das Projekt zu beenden. Beamte kamen zu dem Schluss, dass die beteiligten Unternehmen ihre Differenzen über die Entwicklung des Jets nicht beilegen konnten.
Die Abschaffung des Projekts räumt ein großes Hindernis in den deutsch-französischen Verteidigungskooperationen aus dem Weg. Dennoch bleibt der Kern des Future Combat Air System (FCAS) aktiv. Beide Länder haben zugesichert, trotz dieses Rückschlags weiterhin in Verteidigungsinitiativen zusammenzuarbeiten.
Die Einstellung des Vorhabens eröffnet der Industrie neue Möglichkeiten zur Erforschung moderner Kampfflugzeuglösungen. Deutschland und Frankreich werden ihre breitere Verteidigungspartnerschaft fortsetzen. Die Beilegung der Pattsituation markiert einen Wendepunkt für ihre gemeinsamen militärischen Projekte.






