06 May 2026, 14:35

Deutsches Krimifestival diskutiert Rechtsextremismus im Tatort-Format

Kriminalit├Ąt trifft Realit├Ąt: Diskussion über 'Tatort Rechtsextremismus'

Deutsches Krimifestival diskutiert Rechtsextremismus im Tatort-Format

Das Deutsche Krimifestival im Fernsehen steht diese Woche ganz im Zeichen einer diskussionswürdigen Podiumsdiskussion und eines Drehbuchwettbewerbs. Das Event in Wiesbaden widmet sich der Herausforderung, rechtsextreme Tendenzen in Krimiserien darzustellen – dabei betonen die Veranstalter, dass es weniger um Unterhaltung als vielmehr um den Anstoß zu gesellschaftlicher Debatte geht.

Das Festival startet am Donnerstag, dem 7. Mai, um 18:00 Uhr auf der Caligari-Filmbühne. Der Eintritt ist frei, und die Besucher erwarten eine Mischung aus Fachdebatten und Live-Lesungen von Drehbuchausschnitten.

Den Abend eröffnet eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Tatort: Rechtsextremismus“. Tahera Ameer, Laila Stieler und Melvina Kotios bringen unterschiedliche Perspektiven ein und diskutieren, wie Krimiformate Extremismus thematisieren können – ohne Klischees zu bedienen oder Gewalt zu verherrlichen.

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Im Anschluss präsentieren vier Finalisten ihre Drehbücher in einem Live-Wettbewerb. Die Arbeiten setzen sich mit Themen wie rechtsextremer Gewalt, Online-Radikalisierung und Angriffen auf marginalisierte Gruppen auseinander. Die Veranstalter heben hervor, dass es dem Wettbewerb nicht primär um Unterhaltung, sondern um die Auseinandersetzung mit brisanten Fragen geht.

Die Sieger des Drehbuchwettbewerbs werden am folgenden Tag im Rahmen der Verleihung des Deutschen Fernsehkrimipreises bekannt gegeben.

Das Festival bietet eine seltene Gelegenheit, zu erleben, wie Krimiliteratur und -formate sich mit drängenden gesellschaftlichen Themen auseinandersetzen. Sowohl die Podiumsdiskussion als auch der Wettbewerb unterstreichen die Notwendigkeit differenzierter Erzählweisen im Umgang mit Extremismus. Die Preisträger werden am 8. Mai gekürt und bilden damit den Abschluss des zweitägigen Events.

Quelle