15 April 2026, 06:23

Cyberangriffe auf vernetzte Autos: Die neue Gefahr für Elektrofahrzeuge

Plakat, das einen Steuerrabatt von bis zu 7.500 USD für den Kauf eines neuen oder gebrauchten Elektrofahrzeugs ankündigt, mit einem Bild eines Autos.

Cyberangriffe auf vernetzte Autos: Die neue Gefahr für Elektrofahrzeuge

Moderne Autos sind sicherer denn je, wenn es darum geht, Unfälle zu vermeiden. Vernetzte Systeme wie Fahrassistenztechnologien haben das Crashrisiko dramatisch reduziert. Doch während diese Fahrzeuge immer stärker vernetzt werden, zeichnet sich eine neue Gefahr ab: Cyberangriffe entwickeln sich zu einer größeren Bedrohung als Kollisionen im Straßenverkehr.

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Elektrofahrzeuge sind dabei besonders anfällig für Hackerangriffe, wie ein aktueller Bericht zeigt. Zwar hat sich die IT-Sicherheit in vernetzten Autos durch strengere Standards und Vorschriften verbessert, doch bleiben Schwachstellen bestehen. Sicherheitslücken in Software-Schnittstellen, etwa schlecht gesicherte APIs, ermöglichen es Angreifern, Authentifizierungsmechanismen zu umgehen oder mit bloßer Kenntnis der Fahrzeug-Identifikationsnummer Zugriff zu erlangen.

Experten warnen, dass Cyberkriminelle diese Schwächen ausnutzen könnten, um kritische Funktionen zu übernehmen. In einem denkbaren Szenario könnten Hacker etwa die Heizsysteme tausender Elektroautos aus der Ferne auf maximale Leistung hochfahren und so deren Akkus vollständig entladen. Christoph Krauss, Sicherheitsexperte, betonte, dass ganze Baureihen lahmgelegt werden könnten, falls Angreifer in die IT-Infrastruktur der Fahrzeuge eindringen.

Um diesen Risiken zu begegnen, arbeitet die Sicherheitscommunity branchenübergreifend zusammen. Ihr Ziel ist es, verbleibende Schwachstellen in vernetzten Fahrzeugen zu schließen, bevor sie im großen Stil ausgenutzt werden können.

Der Wandel von der Unfallvermeidung zur Cybersicherheit stellt die Automobilindustrie vor eine neue Herausforderung. Zwar gibt es stärkere Abwehrmechanismen, doch bleiben Lücken, die Elektro- und Vernetzungsfahrzeuge angreifbar machen. Hersteller und Sicherheitsexperten arbeiten kontinuierlich daran, die Schutzmaßnahmen weiterzuentwickeln, um mit den sich ständig wandelnden digitalen Bedrohungen Schritt zu halten.

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