Cadolzburg prüft Wasserinfrastruktur – doch Trinkwasser bleibt sicher
In Cadolzburg ist eine öffentliche Debatte über die Wasserversorgung der Stadt entbrannt. Anlass ist eine systematische Überprüfung aller Wasser- und Abwassersysteme unter dem neuen Werkeleiter Burkhard Bittner. Die Behörden betonen jedoch, dass das Trinkwasser weiterhin sicher und in vollem Umfang verfügbar sei.
Die Kommune untersucht derzeit ihre gesamte Wasser- und Abwasserinfrastruktur. Ziel ist es, die Anlagen auf den aktuellen technischen Stand zu bringen und mögliche Risiken zu identifizieren. Bisher werden die Erkenntnisse als routinemäßige Bestandsaufnahme und nicht als Krisenbericht eingestuft.
Die Einschränkungen für Kleingärten resultieren aus Vorsorgemaßnahmen und nicht aus Wassermangel. Diese Schritte dienen dem Schutz des öffentlichen Trinkwassernetzes. Während an einer dauerhaften Lösung gearbeitet wird, stellt die Stadt Übergangsversorgungen für die Gärten bereit.
Zudem plant der Versorger langfristige Projekte zur Stärkung der Infrastruktur, darunter die Suche nach neuen Wasserquellen und die Wiederinbetriebnahme bestehender Brunnen. Führende Kommunalpolitiker, darunter die Erste Bürgermeisterin Sarah Höfler, haben Bedenken hinsichtlich langfristiger Engpässe zurückgewiesen. Sie versichern, dass die Versorgung mit Wasser, Strom und die Abwasserentsorgung weiterhin zu den unverzichtbaren öffentlichen Dienstleistungen zählen.
Die Trinkwasserversorgung in Cadolzburg sei gesichert, eine Knappheit bestehe nicht. Die Überprüfungen und Infrastrukturprojekte seien Teil der laufenden Bemühungen, die Servicequalität zu erhalten. Die Stadt gehe weiterhin auf Sorgen der Bürger ein und garantiere gleichzeitig Zuverlässigkeit und Einhaltung aller Vorgaben.
