19 April 2026, 02:16

Bundestag beschleunigt Anerkennung ausländischer Gesundheitsabschlüsse durch neues Gesetz

Altes deutsches Regierungszertifikat mit handgeschriebenem Text und einem Logo oben.

Bundestag beschleunigt Anerkennung ausländischer Gesundheitsabschlüsse durch neues Gesetz

Der Bundestag hat ein neues Gesetz verabschiedet, um die Anerkennung ausländischer Abschlüsse im Gesundheitsbereich zu beschleunigen. Im Fokus stehen Ärztinnen und Ärzte, Zahnärztinnen und Zahnärzte, Apothekerinnen und Apotheker sowie Hebammen, die in Deutschland arbeiten. Ziel ist es, Bürokratie abzubauen und digitale Verfahren für schnellere Genehmigungen einzuführen.

Der von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) eingebrachte Gesetzentwurf erhielt am Donnerstag die Zustimmung des Parlaments. Unterstützung kam von der Regierungskoalition sowie den Grünen. Die rechtspopulistische AfD lehnte das Vorhaben ab, während die Linke sich der Stimme enthielt.

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Das Gesetz führt einheitliche Standards und digitale Abläufe ein, um die Anerkennung zu vereinfachen. Zudem ermöglicht es den Bundesländern, die Sprachkenntnisse von Bewerberinnen und Bewerbern aus Drittstaaten bereits vor Abschluss ihrer Berufsausbildung zu prüfen. Die Verantwortlichen erhoffen sich dadurch weniger Verzögerungen und weniger Papierkram – sowohl für Antragstellende als auch für die Behörden.

Bevor das Gesetz in Kraft treten kann, bedarf es noch der finalen Zustimmung des Bundesrates. Bei einer Verabschiedung soll es am 1. November 2026 in Kraft treten.

Die neuen Regelungen sollen es im Ausland ausgebildeten Fachkräften im Gesundheitswesen erleichtern, in Deutschland zu arbeiten. Durch die Standardisierung und Digitalisierung des Verfahrens erwartet die Bundesregierung weniger administrative Hürden. Sobald das Gesetz vollständig umgesetzt ist, wird es für zentrale medizinische Berufe gelten.

Quelle