30 May 2026, 10:14

Brandenburgs Handwerk 2025: Mehr Umsatz und Jobs, aber weniger Betriebe als je zuvor

Handwerk in Brandenburg trotzt der wirtschaftlichen Abschwächung

Brandenburgs Handwerk 2025: Mehr Umsatz und Jobs, aber weniger Betriebe als je zuvor

Brandenburgs Handwerk verzeichnete 2025 ein gemischtes Jahr: Mehr Umsatz und Jobs, aber weniger Betriebe

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Das Handwerk in Brandenburg blickte 2025 auf ein zwiespältiges Jahr zurück: Während Umsätze und Beschäftigtenzahlen stiegen, ging die Zahl der Betriebe leicht zurück. Viele Unternehmen arbeiteten an der Kapazitätsgrenze – bedingt durch wachsende Nachfrage und Personalengpässe.

Der Gesamtumsatz des Sektors kletterte auf 18,6 Milliarden Euro (2024: 18,4 Milliarden Euro). Parallel dazu wuchs die Zahl der Beschäftigten um fast 31.000 auf insgesamt 184.890. Im Schnitt beschäftigte jeder Betrieb 4,9 Mitarbeiter.

Trotz des Umsatz- und Beschäftigungsplus sank die Zahl der aktiven Handwerksbetriebe um 274 auf 37.429. Dieser Rückgang deutet auf eine Konsolidierung hin, da viele Unternehmen Mühe hatten, die Nachfrage zu bedienen. Die Zahl der Auszubildenden entwickelte sich hingegen positiv: Sie stieg um 177 auf 8.052 im Jahr 2025.

Vertreter der Branche betonten, dass zahlreiche Betriebe an ihre Grenzen stießen und teilweise darüber hinaus arbeiteten. Die Kombination aus Fachkräftemangel und hoher Arbeitsbelastung stellte die Unternehmen vor Herausforderungen – trotz verbesserter wirtschaftlicher Kennzahlen.

Fazit: Brandenburgs Handwerk schloss 2025 mit höheren Umsätzen und mehr Arbeitsplätzen, aber weniger Betrieben ab. Der Anstieg der Auszubildenden bringt Entlastung für den künftigen Fachkräftebedarf. Doch da viele Unternehmen bereits ausgelastet sind, bleibt der Druck auf die bestehenden Strukturen ein zentrales Problem.

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