16 March 2026, 16:19

Boris Palmer bleibt Tübinger Oberbürgermeister und lehnt Kabinettsrolle ab

Das Gebäude des Bundestages in Berlin, Deutschland, mit vielen Fenstern, umgeben von Straßenmasten, Laternen, Schildern, Fahrzeugen, Menschen, Flaggen, Gittern, Bäumen und einem bewölkten Himmel.

Boris Palmer bleibt Tübinger Oberbürgermeister und lehnt Kabinettsrolle ab

Boris Palmer hat sich entschieden, in seinem aktuellen Amt als Tübinger Oberbürgermeister zu bleiben. Die Ankündigung folgt auf Gespräche über eine mögliche Kabinettsposition unter Cem Özdemir.

Palmer informierte den Landesvorstand seiner Partei über seine Entscheidung, in Tübingen zu bleiben. Er verwies auf das Vertrauen der örtlichen Wähler, die ihn für eine achtjährige Amtszeit gewählt hätten. Mit seiner Entscheidung endet die Spekulation über eine Ministerrolle in der künftigen Regierung Özdemirs.

Während des jüngsten Landtagswahlkampfs hatte Palmer Özdemir offen unterstützt. Diese Unterstützung hatte Gerüchte über eine Kabinettsernennung befeuert, obwohl Palmer die Grünen vor etwa drei Jahren verlassen hatte. Trotz seines Austritts blieb er der pragmatischen Strömung der Partei, den sogenannten Realos, verbunden – auch als Parteiloser.

Özdemir, der Winfried Kretschmann als Ministerpräsident ablösen soll, hatte Berichten zufolge eine Kabinettsposition für Palmer in Erwägung gezogen. Doch mit dem Bekenntnis des Oberbürgermeisters zu Tübingen ist diese Option nun vom Tisch.

Palmers Entscheidung bedeutet, dass er in der Kommunalpolitik bleibt, statt in die Landesregierung einzutreten. Der Schritt steht im Einklang mit seiner langjährigen Verbundenheit zu Tübingen und seinen Bürgern. Gleichzeitig klärt seine Wahl die politische Ausgangslage vor Özdemirs Amtsantritt als Ministerpräsident.

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