28 April 2026, 00:21

BNM fordert radikale Wende in Energie- und Verkehrspolitik für mehr Stabilität

Liniengraph, der die Trends des US-Stromverbrauchs von 2021 bis 2022 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

BNM fordert radikale Wende in Energie- und Verkehrspolitik für mehr Stabilität

Bundesverband Neue Mobilität (BNM) fordert Reform der Energie- und Verkehrspolitik

Der Bundesverband Neue Mobilität (BNM) hat die Bundesregierung aufgefordert, ihre Energie- und Mobilitätsstrategie grundlegend zu überarbeiten. Der Verband kritisiert, dass die bisherigen Maßnahmen weder die anhaltende Energiekrise wirksam bekämpfen noch langfristige Stabilität sichern. Seine Vorschläge zielen auf einen beschleunigten Ausbau der Erneuerbaren, gerechtere Regelungen beim Laden von Elektrofahrzeugen und den schrittweisen Ausstieg aus der Förderung von Hybridmodellen ab.

Der BNM betont, dass Strom die Grundlage für wirtschaftliches Wachstum, Versorgungssicherheit und nationale Unabhängigkeit bildet. Erneuerbare Energien und Elektromobilität könnten die Abhängigkeit von volatilen globalen Rohstoffmärkten verringern, so der Verband. Thomas Mertens, technischer Vorstand des BNM, unterstrich, dass elektrische Lösungen Verbraucher:innen vor unberechenbaren Preisschwankungen schützen.

Forderung nach Kurswechsel in der Verkehrspolitik Der Verband verlangt umgehende Änderungen in der Mobilitätspolitik – darunter die Streichung von Subventionen für Hybridfahrzeuge und die konsequente Priorisierung rein batteriebetriebener Antriebe. Zudem fordert er gesetzlich verankerte Ansprüche für Mieter:innen und Beschäftigte auf Zugang zu Ladeinfrastruktur sowie einheitliche Preise für öffentliches und privates Laden.

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Energiepolitische Maßnahmen: Solarausbau und Speicherlösungen vorantreiben Im Energiesektor plädiert der BNM für die Aufhebung von Beschränkungen bei gewerblichen Solaranlagen und industriellen Speichersystemen. Gleichzeitig sollen Anreize für private Photovoltaik erhalten bleiben und die Speicherkapazitäten ausgebaut werden. Weitere Schritte umfassen die Förderung von Bürgerwindparks, netzbildenden Großspeichern sowie Investitionen zur Beseitigung von Netzengpässen.

Anja Quast, Geschäftsführerin des BNM, betonte die Notwendigkeit klarer regulatorischer Rahmenbedingungen, um die Energiewende voranzutreiben. Der Verband wirft der aktuellen Politik vor, das Potenzial von Erneuerbaren und Elektromobilität nicht ausreichend zu nutzen.

Druck auf die Regierung wächst Die BNM-Vorschläge zielen darauf ab, Deutschlands Übergang zu sauberer Energie und stabilen Mobilitätslösungen zu beschleunigen. Im Mittelpunkt stehen ein schnellerer Ausbau der Erneuerbaren, fairer Zugang zu Ladeinfrastruktur und die Fokussierung auf vollelektrische Fahrzeuge. Die Bundesregierung sieht sich nun mit der Forderung konfrontiert, ihre Politik an diesen Zielen auszurichten.

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