Beliebte Easy-Apotheke in Berlin schließt nach Insolvenz der Inhaberin
Moritz FischerBeliebte Easy-Apotheke in Berlin schließt nach Insolvenz der Inhaberin
Beliebte Easy-Apotheke in der Wilmersdorfer Straße schließt nach Insolvenzantrag der Inhaberin
Eine bekannte Filiale der Easy-Apotheke in der Wilmersdorfer Straße im Westen Berlins hat geschlossen, nachdem die Besitzerin Insolvenz angemeldet hatte. Die Apotheke schloss Ende 2025 ihre Türen und hinterlässt Kunden ohne lokale Alternative. Die Schließung erfolgte nur zwölf Jahre nach der Eröffnung des Standorts.
Sohir Ammar, eine 44-jährige Apothekerin, hatte die Filiale in der Wilmersdorfer Straße 2023 im Rahmen eines Deals übernommen, der auch eine zweite Easy-Apotheke umfasste. Ihre finanziellen Probleme begannen, als sie die Kontrolle über einen der Standorte verlor, aber weiterhin für dessen Finanzierung verantwortlich blieb. Trotz guter Geschäftsentwicklung wurde der Mietvertrag für das Objekt in der Wilmersdorfer Straße nicht verlängert, was sie schließlich zur Insolvenzanmeldung zwang.
Der Eigentümer des Gebäudes plante eine Umnutzung der Flächen, wodurch sowohl die Apotheke als auch ein benachbartes Bekleidungsgeschäft weichen mussten. Ohne Verlängerung des Mietvertrags blieb Ammar keine andere Wahl, als die Filiale zu schließen. Die Insolvenzverfahren nähern sich jedoch dem Abschluss – voraussichtlich im August 2026.
In Berlin gibt es Gerüchte, dass der Standort erneut als Apotheke eröffnet werden könnte, doch offizielle Pläne wurden bisher nicht bekannt gegeben. Dafür müsste das Insolvenzverfahren abgeschlossen, ein neuer Mietvertrag ausgehandelt und die Genehmigung der Berliner Apothekenaufsichtsbehörde eingeholt werden. Zudem müsste der Standort die strengen Eignungsvorschriften des deutschen Apothekenrechts erfüllen.
Unterdessen bleibt die Easy-Apotheke am Kurfürstendamm mit acht Mitarbeitern weiterhin wie gewohnt in Betrieb.
Die Apotheke in der Wilmersdorfer Straße schloss, nachdem die Besitzerin durch Mietprobleme in finanzielle Bedrängnis geriet – nicht aufgrund branchenweiter Schwierigkeiten. Sollte der Standort wieder als Apotheke eröffnet werden, wären regulatorische Zustimmung und ein neuer Pächter erforderlich. Bis dahin bleibt die Zukunft des Standorts ungewiss.






