16 March 2026, 16:19

Baden-Württembergs Spargelimporte brechen 2025 um 640 Tonnen ein – was steckt dahinter?

Frische Spargelbündel auf einem Bauernmarkt zum Verkauf ausgestellt, mit einer Person im Hintergrund neben Bäumen und Gebäuden unter einem klaren blauen Himmel.

Baden-Württemberg importiert weniger Spargel - Baden-Württembergs Spargelimporte brechen 2025 um 640 Tonnen ein – was steckt dahinter?

Baden-Württembergs Spargelhandel verzeichnete 2025 deutliche Veränderungen

Im Jahr 2025 gab es im deutschen Spargelhandel spürbare Verschiebungen, insbesondere in Baden-Württemberg. Die Region importierte deutlich weniger als im Vorjahr – mit einem starken Rückgang um 640 Tonnen. Gleichzeitig blieben die Exporte in wichtige Absatzmärkte wie die Niederlande und Frankreich stabil, auch wenn die genauen Zahlen für 2025 Anfang 2026 noch zusammengestellt werden.

Baden-Württemberg führte 2025 rund 2.900 Tonnen frischen oder gekühlten Spargel ein. Das entspricht einem Rückgang von 18,3 % im Vergleich zu 2024 und unterstreicht einen klaren Abwärtstrend bei den Importen.

Spanien blieb mit einem Anteil von über der Hälfte (52,1 %) der größte Lieferant der Region. Weitere wichtige Herkunftsländer waren Mexiko, Italien, Peru und Griechenland, doch keines erreichte Spaniens marktbeherrschende Position.

Während die Importe Baden-Württembergs sanken, blieben die bundesweiten Exportmuster nach den Niederlanden und Frankreich stabil. Detaillierte prozentuale Veränderungen für 2025 stehen jedoch Anfang 2026 noch aus.

Der Rückgang der Spargelimporte in Baden-Württemberg deutet auf eine Verschiebung der regionalen Nachfrage oder der Lieferketten hin. Da Spanien den Großteil der Einfuhren stellt, bleibt der Markt auf wenige Schlüsselländer konzentriert. Die offiziellen Exportdaten für 2025 stehen noch aus, sodass einige Handelstrends vorerst unklar bleiben.

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