Audi und Lamborghini setzen auf Personalrochaden für neue Strategien
Die Audi Gruppe hat eine Reihe hochkarätiger Personalwechsel in ihren Marken und Divisionen bekannt gegeben. Diese Umbesetzungen werden die technische Entwicklung, die Produktion und die Marktstrategie in Schlüsselregionen prägen. Die Veränderungen deuten zudem auf eine Neuausrichtung der Elektroauto-Pläne von Lamborghini hin.
Thomas Bogus übernimmt nun die Leitung des Audi-Werks in Neckarsulm. In seiner neuen Rolle wird er die zukünftige Ausrichtung des Standorts steuern, mit besonderem Fokus auf aufstrebende Technologien wie künstliche Intelligenz.
Bei Lamborghini löst Fermín Soneira Rouven Mohr als Technologievorstand (CTO) ab. Er wird die technische Strategie der Marke in einer entscheidenden Übergangsphase verantworten. Das Unternehmen hat seine Pläne für Elektrofahrzeuge angepasst und den Start eines rein elektrischen Modells verschoben. Stattdessen wird das Projekt Lanzador als Plug-in-Hybrid auf den Markt kommen. Bis 2030 wird das Portfolio von Lamborghini vorrangig aus Plug-in-Hybriden bestehen – und nicht, wie ursprünglich geplant, aus rein batteriebetriebenen Fahrzeugen.
In China übernimmt Fred Schulze die Führung des Joint Ventures zwischen Audi und SAIC. Als CEO wird er das Modellangebot der neuen Schwestermarke ausbauen. Die Personalentscheidungen zielen darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen den Audi-Tochtergesellschaften zu stärken und den Wissensaustausch in den Bereichen technische Entwicklung, Produktion und regionale Marktkenntnisse zu verbessern.
Die Führungswechsel spiegeln Audis Bestreben wider, fortschrittliche Technologien zu integrieren und die Marktstrategie zu verfeinern. Lamborghinis überarbeitete Hybridstrategie markiert dabei eine Abkehr von den früheren Plänen für rein elektrische Fahrzeuge. Die neuen Positionen sollen die Abstimmung innerhalb der globalen Audi-Organisation optimieren.






