Fußball-Wunder in München? Was Bergamos Trainer zu sagen hat - Atalanta Bergamo will trotz 1:6-Rückstand gegen Bayern Würde beweisen
Atalanta Bergamo geht mit einem ernüchternden 1:6-Rückstand aus dem Hinspiel in das Rückspiel des Champions-League-Achtelfinales gegen den FC Bayern München. Cheftrainer Raffaele Palladino bezeichnete die erste Begegnung als "demütigend", betont aber, sein Team werde mit Stolz und Entschlossenheit kämpfen.
Die Mannschaft aus Italien ist in dieser Phase des Wettbewerbs der einzige verbliebene Vertreter der Serie A – eine zusätzliche Bürde für die schwierige Aufgabe in der Allianz Arena.
Palladino räumte ein, dass die Herausforderung gewaltig sei: Noch nie in der Geschichte der Champions League hat ein Team ein Fünf-Tore-Defizit aus dem Hinspiel aufgeholt. Er lobte den FC Bayern als "unglaublich starke" Mannschaft, die von 75.000 jubelnden Fans unterstützt werde. Dennoch erwarte er von seinen Spielern, ihre Enttäuschung in eine würdevolles Auftreten umzumünzen.
Atalanta will beweisen, dass die sechs Gegentore in München eine Ausnahme waren. Das Ziel ist eine makellose Vorstellung – nicht nur, um die Ehre zu retten, sondern um zu zeigen, dass man zu Europas Elite gehört. Für Palladino ist die deutliche Niederlage eine harte Lektion eines überlegenen Gegners, aber auch eine Chance zum Wachstum.
Seit Einführung des aktuellen K.-o.-Formats 2003 haben es erst neun italienische Klubs bis in diese Runde geschafft: Juventus, AC Mailand, Inter, Roma, Napoli, Lazio, Fiorentina, Udinese – und Atalanta selbst. Ihre Teilnahme am Achtelfinale macht sie in dieser Saison zum einzigen Träger italienischer Hoffnungen im Wettbewerb.
Die Chancen stehen klar gegen Atalanta, doch Palladinos Team ist entschlossen, eine Reaktion zu zeigen. Ein perfektes Spiel mag nicht zum Weiterkommen reichen, doch es könnte nach dem Debakel im Hinspiel etwas Stolz zurückbringen. Der Fokus liegt nun darauf, vor ausverkaufter Allianz Arena Widerstandsgeist zu beweisen.






