30 April 2026, 02:17

Aiwanger wirbt für engere Zusammenarbeit zwischen Freien Wählern und CSU

Eine Deutschlandkarte mit Bundesländern in rot und blau markiert, um die Ergebnisse der Wahl 2016 anzuzeigen, einschließlich der Namen der Kandidaten und der Details des Wahldatums.

Aiwanger wirbt für engere Zusammenarbeit zwischen Freien Wählern und CSU

Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Freien Wähler, hat vorgeschlagen, dass seine Partei enger mit der Christlich-Sozialen Union (CSU) in Bayern zusammenarbeiten sollte. Er ist überzeugt, dass eine stärkere Verbindung den Freien Wählern helfen könnte, bundesweit zu wachsen. Der Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund von Forderungen nach einem formalen Bündnis zwischen den beiden Gruppen.

Aiwanger argumentierte, dass die Ausweitung des bestehenden Kooperationsmodells in Bayern ein praktischer Schritt nach vorn wäre. Gleichzeitig betonte er, dass die Freien Wähler ihre eigene Stärke weiter ausbauen müssten, anstatt sich vollständig auf die Union zu verlassen. Bisher, so seine Aussage, habe die Union (CDU/CSU) seine Partei "abblitzen lassen".

Der Vorsitzende der Freien Wähler präsentierte die mögliche Partnerschaft als Mittel, um dem zu begegnen, was er als eine "zunehmende Linksverschiebung in der Politik" bezeichnete. Diese Entwicklung, so Aiwanger, treibe Wähler in Richtung von Randparteien. Sein Ziel sei es, eine klare politische Option für liberal-konservative Wähler zu schaffen, die konstruktive Politik anstreben.

Der ehemalige CSU-Vorstand Peter Gauweiler ging noch einen Schritt weiter und forderte offen ein "Bündnis zwischen Freien Wählern und CSU". Aiwanger räumte ein, dass eine formelle Vereinbarung detaillierte Verhandlungen erfordern würde. Er schloss zukünftige Gespräche nicht aus, hielt sich aber mit einer direkten Unterstützung von Gauweilers Vorschlag zurück.

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Die Debatte über eine engere Zusammenarbeit zwischen den Freien Wählern und der CSU hat nun Fahrt aufgenommen. Aiwangers Äußerungen signalisieren die Bereitschaft, strategische Kooperationen zu prüfen, ohne dabei die Unabhängigkeit seiner Partei aufzugeben. Fürs Erste bleiben die konkreten Ausgestaltungen eines möglichen Bündnisses ungewiss und hängen von weiteren Gesprächen ab.

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