78-Millionen-Projekt: Neuköllns Stromnetz wird bis 2033 zukunftssicher modernisiert
Emma Kraus78-Millionen-Projekt: Neuköllns Stromnetz wird bis 2033 zukunftssicher modernisiert
Neues Umspannwerk für 78 Millionen Euro ersetzt veraltete Stromdrehscheibe in der Berliner Karl-Marx-Straße
In Berlin-Neukölln entsteht an der Karl-Marx-Straße ein modernes Umspannwerk für 78 Millionen Euro, das die seit den 1970er-Jahren betriebene, in die Jahre gekommene Anlage ersetzen soll. Die bestehende Einrichtung bleibt jedoch bis zur vollständigen Inbetriebnahme des neuen Netzknotens im Jahr 2031 in Betrieb. Mit dem offiziellen Spatenstich am 26. März begann die mehrjährige Modernisierungsphase.
Jahrzehntelang hat das aktuelle Umspannwerk Zehntausende Haushalte und Unternehmen mit Strom versorgt. Nun errichtet Stromnetz Berlin einen hochmodernen Ersatz, der die Versorgungszuverlässigkeit und Nachhaltigkeit deutlich verbessern soll. Ein Drittel des alten Komplexes bleibt erhalten und wird umgenutzt – unter anderem mit einem Mulden-Rigolen-System zur Regenwasserbewirtschaftung.
Die neue Anlage verbindet moderne Ingenieurskunst mit ökologischen Elementen: Die Backsteinfassade fügt sich harmonisch in das architektonische Bild des Viertels ein, während Grünflächen und Solaranlagen auf dem Gelände geplant sind. Bis Ende 2027 soll der Rohbau stehen, die vollständige Inbetriebnahme ist für 2031 vorgesehen.
Bis Ende 2033 werden sämtliche Kabelverbindungen von der alten Anlage umgelegt. Sobald der Umzug abgeschlossen ist, wird die veraltete Infrastruktur zurückgebaut. Jochen Biedermann, Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung in Neukölln, betonte, dass das Projekt die Stromversorgung des Bezirks langfristig sichere.
Die Modernisierung garantiert eine stabile Stromversorgung für Anwohner und Unternehmen. Zudem führt Stromnetz Berlin mit der Investition nachhaltige Lösungen ein, darunter Solarenergie und Systeme zur Wasserbewirtschaftung. Die Fertigstellung des Projekts ist für 2033 geplant – dann wird das alte Umspannwerk endgültig stillgelegt.






