11-Jähriger rettet Spielplatz am Rathenauplatz – Tiefgarage gestoppt
Moritz Peters11-Jähriger rettet Spielplatz am Rathenauplatz – Tiefgarage gestoppt
Pläne für eine Tiefgarage am Rathenauplatz in Halle (Saale) sind offiziell vom Tisch. Die Entscheidung folgt auf Bedenken von Anwohnern – darunter auch die eines 11-jährigen Jungen, der sich in einer Stadtratssitzung zu Wort meldete. Stattdessen wird die Stadt nun den Spielplatz für über eine Million Euro sanieren.
Die Idee, unter dem Rathenauplatz eine Tiefgarage zu errichten, war zwar im Gespräch, wurde aber später wegen der hohen Kosten verworfen. Gerüchte über eine mögliche Schließung des Spielplatzs machten die Runde, woraufhin der 11-jährige Jonathan in einer Ratssitzung seine Sorgen äußerte. Sein Einsatz lenkte die Aufmerksamkeit auf das Thema und löste eine breite öffentliche Diskussion aus.
Aufgrund von Budgetengpässen waren die dringend notwendigen Reparaturen am Spielplatz bereits verschoben worden. Nun hat die Stadt mehr als eine Million Euro aus einer Sonderrücklage bereitgestellt, um das Gelände vollständig zu modernisieren. Der sanierte Spielplatz soll nach Abschluss der Arbeiten wiedereröffnet werden.
Obwohl das Projekt am Rathenauplatz nicht weiterverfolgt wird, prüft die Verwaltung weiterhin kleinere Quartiersgaragen in anderen Stadtteilen. Diese sollen vor allem dort entstehen, wo der Parkplatzbedarf am größten ist.
Der Spielplatz am Rathenauplatz bleibt erhalten und wird mit Mitteln aus der Sonderrücklage aufgewertet. Eine Tiefgarage unter dem Platz wird es nicht geben. Gleichzeitig werden alternative Parklösungen in anderen Teilen Halle (Saales) noch geprüft.






